HypnoBirthing Kursleiterin Simone Spahn



ABOUT

 
SIMONE SPAHN, geboren und aufgewachsen in Schwetzingen, glücklich verheiratet mit meinem Seelenverwandten und besten Freund, Mama von drei Söhnen und einer zauberhaften 3kg Havaneser-Hündin. 
Ich bin studierte PR-und Kommunikationsmanagerin (B.A.) und war bis zu meiner Elternzeit in der SAP®-Branche tätig. 
Nach der Geburt meines zweiten Sohnes, den ich mittels HypnoBirthing zur Welt brachte, ist es mir ein Herzensanliegen geworden, werdende Mütter und Väter zu unterstützen, eine sanfte, selbstbestimmte und entspannte Geburt zu erleben. In 2024 erfüllte mir schließlich mein dritter Sohn den Wunsch nach einer hebammenbegleiteten Hausgeburt. Dieses kraftvolle Erlebnis motiviert mich jeden Tag aufs Neue, Frauen und Paare mental durch ihre Geburtsreise zu begleiten und sie für dieses Ereignis zu stärken.

Seit Ende 2021 darf ich mich zertifizierte HypnoBirthing-Kursleiterin (das Original nach Marie F. Mongan) der HypnoBirthing Gesellschaft Europa (HBGE) nennen. Die Ausbildung zur Doula Geburtsbegleiterin bei Melanie Schöne, MELMIC GmbH, nach den Grundsätzen des Vereins Doulas in Deutschland e.V. habe ich im April 2023 erfolgreich abgeschlossen. 
Als zertifizierte Hypnotiseurin nach System23, unter der Leitung von Alexander Hartmann, nutze ich die erlernten Hypnose-Techniken seither in meinen Coachings. 
Derzeit befinde ich mich in Ausbildung zur Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit an der Akademie der Naturheilkunde (Abschluss voraussichtlich 2025).

 

Du willst mehr über mich erfahren? Gerne teile ich mit Dir, wie ich zur mentalen Geburtsbegleiterin wurde. Meine ganz persönliche Geburtsgeschichte findest Du weiter unten.


Aus- & Fortbildungen:


  • i.A.:
    Ausbildung zur Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit an der Akademie der Naturheilkunde (Abschluss voraussichtlich 2025)
  • Seit 2023:
    Zertifizierte Hypnotiseurin nach System23 unter der Leitung von Alexander Hartmann
  • Seit 2023:
    Zertifizierte Doula Geburtsbegleiterin (die Ausbildung fand unter der Leitung von Melanie Schöne, MELMIC GmbH, nach den Grundsätzen des Vereins Doulas in Deutschland e.V., statt)
  • Seit 2021: Zertifizierte HypnoBirthing-Kursleiterin der HypnoBirthing Gesellschaft Europa (HBGE)


Festanstellungen im Bereich Kommunikation & Vertrieb (2015-2021)


  • 2015: Angewandte Medien, Public Relations und Kommunikationsmanagement (Abschluss: B.A., Hochschule Mittweida)
  • 2011: Abitur (Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium, Eppelheim)


 

Vereine: 

  • Mitglied bei Doulas in Deutschland e.V.


Am 03/04/2025 erschien ein Artikel über die Hausgeburt meines dritten Sohnes in der Schwetzinger Zeitung. 
Zur Online-Version geht es hier:

Schwetzinger Zeitung "Hausgeburt wie aus dem Bilderbuch"


Meine Geburtsgeschichte mit HypnoBirthing: 

In einem Geburtsvorbereitungskurs mit HypnoBirthing geht es um die Familie

 
Während meiner zweiten Schwangerschaft kam ich das erste Mal mit HypnoBirthing in Berührung. Zuvor wusste ich nur, dass prominente Frauen, wie beispielsweise Duchess Kate von England, mittels HypnoBirthing ihre Kinder zur Welt brachten. Bei meiner ersten Schwangerschaft ließ ich die Dinge meist einfach auf mich zukommen, zumal ich noch voll arbeitete und mir viele andere Gedanken im Kopf herumschwirrten. Natürlich hatte ich Bücher gelesen und mich umfassend informiert, jedoch ließ ich mich voll und ganz in den Schoß des medizinischen Fachpersonals fallen. Die Geburt lief dann sogar ungefähr so, wie ich sie mir zuvor vorgestellt hatte. In erster Linie schmerzhaft, lang und mit medizinischen Interventionen (u.a. Einleitung, PDA und Wehentropf). Diesen Ablauf der Geburt kannte ich schließlich seit meiner Kindheit aus den Medien, aus Filmen, von den Erzählungen von Freunden oder der Familie. Nach der Geburt wurde ich beglückwünscht zu einer – zwar natürlichen – aber für mich auch vollkommen fremdgesteuerten Geburt, die ich selbst im Vorfeld unterschätzt hatte.
Die Glücksgefühle über meinen ersten Sohn überwogen in der ersten Zeit nach der Geburt und ich war einfach nur froh, es überstanden zu haben. Auch war ich stolz, es auf natürlichem Wege geschafft zu haben. Mehr und mehr schlichen sich dann jedoch Gedanken ein, in denen ich mich fragte, was wohl bei der Geburt eines weiteren Kindes geschehen würde. Das ungute Gefühl, das sich in mir breit machte, verdrängte ich jedoch zunächst.

Nur einige Monate später hielt ich den positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Durch meinen noch kleinen aber sehr aktiven ersten Sohn, hatte ich kaum Zeit mir Gedanken über die zweite Geburt zu machen. Bis dato durfte ich, wie in der zuvor, eine unkomplizierte Schwangerschaft genießen. Als die Zeit allerdings voranschritt und ich immer näher an den Geburtstermin rückte, kamen die unguten Gefühle hinsichtlich der Geburt zurück. Ich äußerte meine Bedenken bei verschiedenen Ärzten und spielte bereits mit dem Gedanken eines geplanten Kaiserschnitts. Jedoch riet mir jeder Arzt zu einer spontanen Geburt, da aus ärztlicher Sicht nichts dagegen sprechen würde. In dieser Zeit stand ich an einem Scheideweg und wusste nicht, wie ich die Geburt angehen sollte. Mein Herz riet dazu, es wieder auf natürlichem Wege zu probieren und mein Kopf sagte mir, dass ein geplanter Kaiserschnitt vielleicht doch die bessere Wahl wäre. Je mehr ich darüber nachdachte, wurde mir eins klar: Es ist mein Körper und schlussendlich muss ich damit leben, was ich unter der Geburt erfahre. Ich selbst kann aktiv die Dinge beeinflussen und ich selbst bestimmte, wie ich gebären möchte. Ich wollte mich richtig entscheiden, aber bei dieser Entscheidung gab es kein richtig oder falsch.

Bei meinen Recherchen zu dem Thema stolperte ich also irgendwann auf HypnoBirthing. Den Begriff kannte ich, wie eingangs erwähnt bereits schon, jedoch hatte ich keine Ahnung was sich dahinter verbarg. Mein erster Gedanke war, dass das bestimmt viel mit Esoterik zu tun hatte und dass es wahrscheinlich viel Aufwand bedeutete, es zu erlernen. Jedoch wollte ich nichts unversucht lassen im Hinblick auf meine Entscheidung und so ließ ich mich auf das Thema ein. Bei genauerem Hinsehen und je mehr ich darüber las, merkte ich, dass ich genau die Punkte, die mir Angst vor der natürlichen Geburt machten, mittels der HypnoBirthing-Methode vielleicht umgehen konnte. Zudem machte das Konzept Sinn für mich, da es eine anerkannte Methode ist und viele positive Erfahrungsberichte von Frauen zu lesen waren.
Ich erzählte meinen Mann von dem Wunsch einen HypnoBirthing-Kurs zu belegen und er versicherte mir direkt, dass er alles, was mich weiterbringen würde, gerne unterstützt. Und so gingen wir gemeinsam den ersten Schritt Richtung HypnoBirthing und die wunderbare Reise begann.

Bereits nach der ersten Kurzsitzung waren mein Mann und ich positiv überrascht und sahen der Geburt zunehmend freudig entgegen. Ich verschlang das Buch „HypnoBirthing“ von Marie F. Mongan, das mir im Kurs ausgehändigt wurde und lernte durch Aufklärung, was genau im Körper passiert, sobald die Geburtsphase beginnt und warum er so handelt wie er es tut. Wir erhielten Anleitungen zu  Atem- und Entspannungstechniken und die positive Sprache und Atmosphäre trug u.a. dazu bei, dass ich immer zuversichtlicher wurde, eine selbstbestimmte, sanfte und natürliche Geburt schaffen zu können.
Zu Hause übten wir fleißig weiter und die Geburt rückte immer näher.
Je mehr ich mich mit HypnoBirthing auseinandersetze, desto mehr verstand ich, was für eine wichtige und aktive Rolle der/die Geburtsbegleiter/in (in meinem Fall mein Mann) während der Vorbereitung und bei der Geburt einnimmt.

Schon bei der Geburt meines ersten Sohnes lief ich 9 Tage über den errechneten Termin (ET), woraufhin ich eingeleitet wurde und diesmal schien es auch wieder weit über den ET hinauszugehen. Ich wusste jedoch innerlich, dass es diesmal zu keiner Einleitung kommen würde und vertraute voll und ganz auf meinen Körper. Bei ET+7 öffnete sich schließlich in den frühen Morgenstunden die Fruchtblase von ganz allein. Den Tag zuvor über hatte ich bereits regelmäßige Wellen, die sich wie ein starker Druck anfühlten. Mein Mann und ich machten uns in Ruhe fertig und wir fuhren wenig später ins Krankenhaus. Dort musste es dann recht schnell gehen, da es der junge Mann eilig hatte. Am frühen Morgen wurde dann mein zweiten Sohn bei einer wunderschönen, intensiven Wannengeburt geboren. Die Hebammen im Kreißsaal hatte ich im Vorfeld über den Wunsch meiner HypnoBirthing-Geburt aufgeklärt und somit gebar ich vollkommen intuitiv und ohne externe Anleitung. Ich erlitt diesmal keine Geburtsverletzungen und es mussten auch keine Schmerzmittel eingesetzt werden. Ich verzichtete auf die Gabe von Oxytocin und die Plazenta kam ca. 10 min nach Geburt vollkommen problemlos. Direkt nach der Geburt lief ich in das Nebenzimmer zum Bett und war selbst überrascht, wie fit ich zu diesem Zeitpunkt war.

So sanft, wie mein Sohn zur Welt kam, genauso entspannt ist auch sein Wesen geblieben – womöglich  auch Charaktersache, jedoch trug der natürliche und entspannte Weg ins Leben sicherlich dazu bei und so wurde mir immer klarer, dass es nicht egal ist, wie wir unsere Kinder gebären.
Das war der Moment, in dem ich wusste, was HypnoBirthing wirklich bedeutet und dass jede Frau ihr Recht einfordern sollte, eine selbstbestimmte und sanfte Geburt zu erleben. Denn eine Geburt muss keine Horrorgeschichte sein - es ist der Beginn eines neuen Lebens und Frauen sollten diesen Tag feiern und ihn nicht traumatisch erleben müssen.
Und so entschied ich mich aus Überzeugung für eine berufliche Umorientierung und wagte den Schritt in die Selbständigkeit, um mein Herzensthema allen Frauen zugänglich zu machen, sie aus vollstem Herzen zu unterstützen und Eltern auf ihrer individuellen HypnoBirthing-Reise zu begleiten.

Warum berichte ich so detailliert über meine Geburtsgeschichte? Die Antwort ist, dass jede Geburtsgeschichte so individuell ist und bleibt, wie auch eure HypnoBirthing-Reise. Ich möchte mit meinem Erfahrungsbericht einen ersten wichtigen und positiven Anker in eure Köpfe bringen. Denn HypnoBirthing ist vielmehr als "nur" Entspannungsübungen - es geht auch darum die innere Einstellung zur Geburt zu ändern und genau dort fangen wir an ...

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Meine  Schwangerschaften wurden durch HypnoBirthing maßgeblich geprägt
Foto: MiniMomente by Carina Pfau

In einem HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurs spielt der/die Geburtspartner/in eine wichtige Rolle
Foto: MiniMomente by Carina Pfau